Drei Prüfungen statt eines pauschalen Mobilitätsversprechens
Ein mobiles Tiny House muss technisch transportierbar sein, sicher aufgestellt werden können und am vorgesehenen Ort für die geplante Nutzung zulässig sein. Keine dieser Prüfungen ersetzt die beiden anderen.
- Transport: Maße, Gewicht, Trailer oder Transportmittel, Route und Zufahrt
- Aufstellung: Untergrund, Standsicherheit, Anschlüsse, Brandschutz und Rückbau
- Nutzung: planungs-, bau-, gewerbe- und gegebenenfalls weitere fachrechtliche Anforderungen
Der Standort entscheidet mit
Das Baugesetzbuch erfasst auch die Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung baulicher Anlagen. Zusätzlich gelten Landesbauordnungsrecht und weitere öffentlich-rechtliche Vorschriften. Deshalb wird jede konkrete Haus- und Nutzungszuordnung standortbezogen geprüft.
Eine frühere Freigabe für eine andere Fläche, ein anderes Haus oder eine andere Nutzungsart darf nicht ohne neue Prüfung übertragen werden.
Was Interessenten vor einer Zusage erhalten sollten
Vor einer verbindlichen Entscheidung sollten Modell, Nutzung, Standortstatus, technische Schnittstellen und die jeweils zugrunde liegenden Unterlagen eindeutig benannt sein. Verbindlich bleibt allein die dokumentierte Einzelfreigabe.
